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James Dean

Tier IDK 144/17
RasseEKH
Alterca. 2010
Farbegrau weiß getigert
Geschlechtmännlich (kastriert)
Chipja
getestetja

Besondere Anmerkung

Fundkatze, kam von der Braunsfeldklinik aus zu uns. Nach dort wurde sie eingeliefert mit einem Zungenabriß, einem Kieferbruch, gebrochenem Sternum und der obere Lendenwirbel war angebrochen. Freigang

Meine Geschichte

Ich hatte soooo große Schmerzen. Die Schmerzen wurden umfangreicher, denn an EINEM Tag wurde ich in der Klinik an Zunge und Kiefer operiert, ZUSÄTZLICH wurde ich kastriert…………. Anscheinend bin ich ein zäher Überlebenskünstler, habe sicher schon länger eine Wanderschaft hinter mir. Da ist es verständlich, dass nach all` dem Leid mit mir „nicht gut Kirschen essen ist“. Meine Fellkleidfarbe ist ursprünglich weiß, jetzt ist sie schmutzig grau. Wenn man draußen rumlaufen muss, fehlt das „strahlende Weiß“. Es gibt aber zur Zeit wichtigeres für mich, als äußerliche Schönheit. Ich muss weiter überleben. Hoffnung auf eine glückliche Zukunft kann ich mir nicht vorstellen. Neulich nutzte ich eine nicht vorgesehene Gelegenheit und unternahm einen Ausbüxungsversuch. Hat natürlich nicht geklappt, KONNTE nicht klappen. Dass ich mir damit zusätzlichen Schaden antue, hatte ich nicht bedacht. Ist aber gut gegangen.
Vor kurzer Zeit konnte ich in ein kleines Räumchen umziehen, das auch ein Fenster hat. So habe ich "Fernblick", kann aber nicht in meine Zukunft schauen. Verändert hat sich bei mir, dass ich mich mehr bewegen kann, wenn ich mich unbeobachtet fühle. Sobald jemand die Türe öffne, "erstarre" ich wieder in meiner Kauerposition. Nur Dagmar, meine Pflegerin, kann mir schon einmal durch liebevolle Ansprache, dabei begibt auch sie sich in die Hockstellung, um mir etwas Angst zu nehmen, eine kleine Aufmerksamkeitsreaktion entlocken. Ein Fortschritt ist, dass ich nun gut essen kann, denn soweit sind meine schweren Verletzungen geheilt .
Sagte ich bei meiner Ankunft, mein Fell sei weiß, muss ich mich korrigieren. Es ist grauweiß von Natur. WAS soll aus mir werden?
Scheinbar führte ich vor meiner Verletzungsphase das Leben eines Streuners, da bleibt es oft nicht aus, sehr vorsichtig und kämpferisch zu sein. Wie, bitte, soll ich JETZT lieb und nett sein. SCHÖNE Lebenserfahrungen habe ich bisher keine machen können. Und DAS soll sich ändern?????
Ich durfte NOCHMALS umziehen. Jetzt kann ich etwas „vor die Türe gehen“, kann frische Luft schnappen, WENN ICH MIR DAS ZUTRAUE…..alles mit der Ruhe....