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Revierleiterin / Ansprechpartnerin

Frau E. Sans
e.sans@tierheim-koeln-zollstock.de

Amelia

Tier ID1025_F_18
RasseEKH
Alter1.1.2007
Farbeschwarz, 4 weiße Pfoten, Kehle, Latz, unter der Nase weiß u.weiße Schnurrhaare
Geschlechtweiblich (kastriert)
Chipja
getestetja

Besondere Anmerkung

Fundkatze, gefunden neben Mülltonnen an einer Kirche in der Katzenbox.

Meine Geschichte

Hallo ihr lieben Menschen dort draußen, die ihr an mir vorbei geht. Ja.....ich habs geschafft, ich kommen nun in das Freigehege, damit ihr sehen könnt, welch wunderschöne Katze sich bisher vor euch verborgen hat. Dem unermüdlichen Zuspruch unserer lieben Katzenpflegerin D. ist es zu verdanken, dass ich wieder etwas Mut und Vertrauen erlangen konnte. Ihr erinnert euch an meine Geschichte? SO sagte ich in der ersten zeit meines Aufenthaltes:

"Nein, DAS war nicht mein Zuhause an den Mülltonnen. Alles hatte mir Angst gemacht. Menschen gingen an meiner Box vorbei, sie bemerkten mich nicht, dachten vielleicht, die Katzenbox sei leer und solle auf den Müll. ICH BIN ABER KEIN MÜLL !!!!! Ich bin lieb, schüchtern und möchte so gerne noch ein schönes Leben haben, in dem ich aufblühen kann. Gibt es denn auch NETTE Menschen, die mich liebhaben werden? Da ich sehr ängstlich bin, wer kann es mir verdenken nach DER schlimmen Erfahrung, wünsche ich mir Menschen, die viel Geduld mit mir haben werden, wenn sie mir eine 2. Cahance geben, damit ich endlich glücklich sein darf. Mein Vertrauen in Menschen hält sich in Grenzen. Ich drücke das dann SO aus, dass ich manchmal nach ihnen haue. Nicht so schön, ich weiß.......aber die Angst......
Nach einigen Wochen im Tierheim schien es FAST so, als würde ich mein Inneres einen winzigen Spalt öffnen. ABER NUR einen winzigen Spalt breit und das nur, wenn ich mir sicher war, dass mich Niemand drängte, ich das GEFÜHL hatte, keine Erwartungen erfüllen zu müssen.
Doch soooo lange bin ich nun schon hier. Ich weiß garnicht mehr, wie sich ein eigenes Heim bei lieben Menschen anfühlt. Ohhhh, ist das alles schwer.....so nehme ich mir selbst die Chance auf ein neues Zuhause."

Ja, und NUN habe ich einen Neubeginn gewagt mit eben der Hilfe der lieben Pflegerin D. Ich soll euch von ihr noch ausrichten, dass es bei all`meiner positiven Veränderung jedoch noch nicht ratsam ist, mir mit der "Menschenpfote" gar zu nahe zu kommen. DAS erschreckt mich dann doch weiterhin und es kann aus der Schrecksituation heraus von mir doch noch einen Tatzenhieb geben. Nicht böse gemeint, doch die Erfahrung.....