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Revierleiterin / Ansprechpartnerin

Frau E. Sans
e.sans@tierheim-koeln-zollstock.de

Papageio

Tier IDK 013/17
RasseEKH
Alterca. 2003
Farbegetigert
Geschlechtmännlich (kastriert)
Chipja
getestetja

Besondere Anmerkung

Fundkatze, Freigänger, keine Kinder

Meine Geschichte

So sehr ich auch sehnsüchtig in die Ferne schaue, KEIN Mensch in Sicht, der mich aufnehmen möchte. Das "Gitterbild" wurde aufgenommen außen am Tierheim. ICH sitze auf dem Sims im Abenteuerland und schaue von dort aus in das Geschehen vor unserem Tor. Die Hundeausführer, die mit den Hunden Gassi gehen sagen, sie hätten den Eindruck, dass ich an Hunden scheinbar Interesse hätte, so aufmerksam würde ich sie beobachten. Daran könnt ihr sehen, dass Leben und Neugier in mir ist, ich sicher kein hoffnungsloser Fall bin, nur noch nicht den richtigen Menschen für mich gefunden habe. Ich denke, ich kann für mich darin einen Fortschritt verbuchen. Es gibt nicht nur negatives gemäß meiner Anfangszeit über mich zu sagen. Damals hatte ich das Gefühl, dass das eingefangen sein das Ende meines Lebens bedeutete. Es war sehr schlimm für mich. Stell dir vor, du spazierst, leicht frierend, auf der Suche nach einem warmen Unterschlupf, der Magen meldet sich auch mit dumpfem Grollen, in der Gegend umher. Aufmerksam und achtsam dein Ziel verfolgend, achtest du aber NICHT auf Fallen, die dir gestellt werden…..genau DAS passierte mir, großes Pech gehabt, auf einmal war ich hier. Hätte damals ja in puncto „Essen fassen“ prima gepasst. Doch SO wollte ich nicht an Essen kommen. Das verweigerte ich einfach. Wollte mal sehen, wie lange ich es aushalte, aber ich wollte unbedingt wieder weg. Freiheit war mein Leben, möglich, dass sie mich richtig einschätzten, denn sie sagten, ich sei ein STREUNER. Woher wollten sie das wissen??? Mit dem Essen wollte ich NICHT " klein beigeben". Doch ich brach dann mein Fasten doch, denn sich zu verschließen, so dachte ich, nutzt letztlich auch nicht viel, ist ja nur zum eigenen Schaden. Also rappelte ich mich auf. ......Und...ja, offenbar haben sie das mit dem STREUNER doch richtig erkannt, denn sie betonen es immer wieder. Tssss........ Und nun hocke und hocke ich weiterhin hier rum, stehe dem Kontakt mit Menschen aber nicht mehr ganz so ablehnend gegenüber, bin aber weiterhin sehr scheu. Mich „zu knacken“ ist ein spezielles Spiel, zumal sie auch über mich sagen, ich sei "mega schüchtern"…...EINES meinten sie, noch bemerkt zu haben. Da ich jetzt auch schon mal unseren kleinen Innenhof, der zu unserem Gehege gehört, aufsuche, sehe ich "Gassigänger" mit ihren Hunden. AN DENEN scheine ich interessiert zu sein. Hab ich das in meiner Vergangenheit schon einmal erlebt?